Holt Marc Marquez den WM-Titel, dann ist er der älteste MotoGP-Weltmeister der Viertaktära

(Motorsport-Total.com) – Motorrad-Legende Valentino Rossi war 30 Jahre alt, als er in der MotoGP-Saison 2009 seinen sechsten und letzten WM-Titel in der Königsklasse einfuhr.

Damit ist Rossi der bisher älteste MotoGP-Champion der Viertaktära. Sollte Marc Marquez in diesem Jahr die Meisterschaft gewinnen, dann übernimmt er diese Bestmarke, denn Marquez ist mittlerweile 32 Jahre alt.

In der MotoGP-Saison 2013 schrieb Marquez als jüngster MotoGP-Champion die Geschichte um. Im Alter von 20 Jahren gewann Marquez in seiner MotoGP-Debütsaison die Meisterschaft. „Ich ziehe es vor, der Jüngste zu sein. Kann ich dieses Jahr wirklich schon der Älteste sein? Das gefällt mir nicht, aber nun gut“, kommentiert der spanische Ducati-Pilot.

„Für mich ist es natürlich wichtiger, nach der Verletzung das Comeback zu schaffen, anstatt der Älteste zu sein. Das ist für mich am wichtigsten“, betont Marquez mit Blick auf seinen Leidensweg nach der Verletzung in der Saison 2020 und die vielen Operationen und Rückschläge.

Ende 2023 löste Marquez seinen Vertrag bei Honda auf, um bei Ducati einen Neuanfang zu wagen und sich die Frage zu beantworten, ob er noch zu den Spitzenfahrern der MotoGP zählt. Mit der unterlegenen 2023er-Ducati wurde Marquez WM-Dritter, gewann Rennen, stand auf dem Podium und empfahl sich für den Aufstieg ins Ducati-Werksteam.

„Im vergangenen Jahr habe ich mir selbst bewiesen, dass ich niemals aufgebe und versuche, selbstbewusst zu sein. Das ist eines der Geheimnisse“, erklärt Marquez. „Ich werde dieses Jahr versuchen, die gleiche Einstellung beizubehalten und weiterhin Spaß zu haben.“

„Ich habe in der Vergangenheit viel gewonnen. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Aber nach der Verletzung wird alles, was kommt, ein Geschenk sein“, beschreibt Marquez seine neue Sichtweise. Er nimmt die Erfolge jetzt anders wahr als zu Beginn seiner Karriere.

„Wenn man gewinnt, lernt man nicht besonders viel, weil man den richtigen Weg geht und die richtigen Dinge auf die richtige Art und Weise tut. Aber wenn man schlechte Momente und schwierige Erfahrungen macht, lernt man mehr und beginnt zu begreifen, was es heißt, zu gewinnen. Denn wenn man an der Spitze steht, versteht man es nicht wirklich“, schildert die Startnummer 93.

Text von Sebastian Fränzschky

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