Alex Marquez könnte der lachende Dritte sein, wenn sich die Ducati-Werkspiloten streiten

(Motorsport-Total.com) – Bestzeit bei den Wintertests in Barcelona und Sepang und zweite Plätze beim MotoGP-Saisonauftakt in Buriram (Thailand): Alex Marquez befindet sich in der MotoGP 2025 in Topform und ist aktuell der erste Verfolger von WM-Leader Marc Marquez.

Da Ducati den Großteil der 2025er-Updates verworfen hat, muss Alex Marquez nicht wie im Vorjahr mit unterlegener Technik in den Kampf ziehen. Dass Satelliten-Teams in der MotoGP Meisterschaften gewinnen können, sah man im Vorjahr, als Pramac-Pilot Jorge Martin im Duell mit Ducati-Werkspilot Francesco Bagnaia triumphierte. An einen möglichen WM-Titel will Alex Marquez aber nicht denken.

„Nein, es ist nicht möglich“, winkt der WM-Zweite ab und sieht Marc Marquez und Francesco Bagnaia weiterhin im Vorteil: „Man muss realistisch sein – sie sind seit vielen Jahren vorn dabei, kämpfen um Meisterschaften, sind konstant unter den Top 3 der Gesamtwertung.“

„Marc hat unglaublich viel gewonnen. Sie haben eine Erfahrung, die wir nicht haben, nämlich jedes Wochenende um das Podium zu kämpfen“, zählt Alex Marquez die Gründe auf, die gegen einen WM-Erfolg in der MotoGP 2025 sprechen.

„Aber warum nicht? Träumen ist kostenlos“, bemerkt der Spanier. „Das Leben hat mich gelehrt, dass man durch Träume und harte Arbeit Dinge erreichen kann. Wir werden unser Bestes geben und sehen, wo wir am Ende der Saison stehen.“

Ducati verzichtet auf 2025er-Version, aber …
Die sechs Ducatis im Feld der MotoGP 2025 basieren alle auf dem 2024er-Modell. Das bedeutet aber nicht, dass alle sechs Motorräder identisch sind. „Sie haben andere Bikes“, erkennt Alex Marquez mit Blick auf die Werkspiloten.

„Ich meine, sie sind Werksfahrer, also haben sie einige Neuerungen“, zeigt Alex Marquez Verständnis. „Unsere Version ist die, die sie bis Österreich gefahren haben. Das ist also unsere 2024er-Version des Bikes.“

„Es gibt einige Unterschiede, aber wir haben auch gute Werkzeuge, um in vielen Rennen konkurrenzfähig zu sein“, erklärt der spanische Gresini-Pilot, der sich im Qualifying kaum im Nachteil sieht, auf eine Renndistanz aber schon.

„Vielleicht für eine schnelle Runde oder so sind die Unterschiede nicht sehr groß. Aber was die Rennpace betrifft, haben sie einen kleinen Vorteil – aber es ist kein gewaltiger Unterschied“, vergleicht Alex Marquez.

Text von Sebastian Fränzschky

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